Pfarrnachrichten

Verehrte Leserinnen und Leser,

Papst Johannes Paul II. führte am 2. Februar 1997 den „Tag des gottgeweihten Lebens“ ein, um die Aufmerksamkeit und Wertschätzung für das klösterliche Leben zu fördern.
Dieser uralte christliche Festtag ist das richtige Datum dafür:
Darstellung des Herrn oder, wie er in unseren Breiten genannt wird, Mariä Lichtmess.
Nach jüdischer Ordnung wurde der Erstgeborene in den Tempel nach Jerusalem gebracht und dem Herrn und Gott Israels geweiht.
Dort treffen Maria und Josef samt dem Kind auf zwei alte Menschen namens Hanna und Simeon, die täglich im Tempel beten. Alte Menschen haben in unserer Gesellschaft kein Ansehen mehr, da sie nichts mehr an Leistung erbringen. Doch damals wie auch heute sind betende Hände und Herzen das Wertvollste in den Augen Gottes.
Meine Großmutter war für mich als Kind ein großes und liebenswertes Vorbild. Obwohl sie abgearbeitet und gebrechlich geworden war, hatte sie immer eine Hand in der Tasche ihrer Schürze, wo sie den Rosenkranz betete.
Hanna und Simeon haben ein ganzes Leben auf die Begegnung mit Gott gewartet. Simeon trägt die Überzeugung in sich, dass er noch nicht sterben kann. Gott hat noch etwas mit ihm vor. Und tatsächlich, der Tag ist da, an dem sie das Jesuskind in die Arme nehmen dürfen und erkennen: Die Prophetie hat nicht getäuscht.
Auch wir feiern dieses große Ereignis, dass Jesus schon als Baby Licht und Freude in die Herzen der Menschen gebracht hat.
Wie Hanna und Simeon ihr Leben ganz und gar in die Hoffnung auf Gottes Kommen gestellt haben, so braucht es auch heute Menschen, die das Licht der Begeisterung für Gott in ihren Herzen spüren und ihr Leben ganz in Gottes Dienst stellen. „Ich kann nun sterben, denn meine Augen haben das Heil gesehen.“ Das sind seine Worte angesichts des göttlichen Kindes. All seine Hoffnung hat sich erfüllt, jetzt hat er seinen Frieden gefunden.
Die Liturgie der Kirche hat diese Worte des Simeon in das Nachgebet, die Komplet, aufgenommen:
„Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Israel.“ (Lk, 2,29 f)
Gottgeweihtes Leben ist also durchaus imstande, dieser zerrütteten Welt zu helfen. Schaue um dich, und du wirst sie finden – die Klöster, die unserem Kontinent Kultur und reichen Segen gebracht haben und bringen.
Der 2. Februar ist also ein Tag der Dankbarkeit, dass Gott die Seinen niemals verlässt.
So grüßt und segnet Sie alle wieder

Pfarrbrief

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STERNSINGERAKTION

Unsere Sternsinger haben beeindruckende € 2.500,- für die Aktion gesammelt. Ein herzlicher Dank geht an die Begleiterinnen, die Ministranten und alle warmherzigen Spender. Ein besonderer Dank gebührt auch den Köchinnen, die den Hunger gestillt haben.

ADVENTMARKT

Unser Adventmarkt wurde durch die köstlichen Mehlspeisen zahlreicher Bäckerinnen, die als „Semmeringer Engel“ in die Geschichte eingehen, bestens versorgt. Sr. Pauline und Frater Joseph Maria aus Maria Schutz haben die nachmittägliche Stunde
wunderbar mit ihren Instrumenten gestaltet. 

Ministrantenausflug

Unser Adventmarkt wurde durch die köstlichen Mehlspeisen zahlreicher Bäckerinnen, die als „Semmeringer Engel“ in die Geschichte eingehen, bestens versorgt. Sr. Pauline und Frater Joseph Maria aus Maria Schutz haben die nachmittägliche Stunde
wunderbar mit ihren Instrumenten gestaltet. 
DANKE FÜR IHRE UNTERSTÜTZUNG!
Spendenkonto:
RAIBA NÖ-SÜD ALPIN
IBAN: AT23 3219 5000 0050 2609