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MARIENMONAT Mai:
Herzlich laden wir ein zur innigen Verehrung der Gottesmutter! Wir feiern dreimal eine Maiandacht bei erträglichem Wetter jeweils um 16:00.
Die Orte sind im liturgischen Kalender genannt.
Nach jeder Vorabendmesse im Mai singen und beten wir das Marienlob.

ERSTKOMMUNION:
Vier Mädchen wurden heuer auf ihre Erste Heilige Kommunion vorbereitet:
Isabel LÖFFLER, Marie-Sophie OUTSCHAR, Sophie-Marie PAYR und Letitia UNZEITIG.
Am Hochfest der Himmelfahrt Christi werden sie das hl. Sakrament empfangen.
Wir freuen uns mit ihnen und ihren Familien und wünschen ihnen reichen Segen unseres Herrn!
Für eine gute Vorbereitung sorgten Mag. Annemarie Payr und Elisabeth Wurm. Herzlichen Dank!

NEUER PFARRGEMEINDERAT:
Am 21.04. wurde der neue (alte) Pfarrgemeinderat konstituiert:
Als stellvertretender Vorsitzender zeichnet wieder Mag. Peter Mayerhofer. Neu ist der Vermögensverwaltungsrat: Mag. Mayerhofer, Maria Leiner und Markus Steiner. Agnes Molnar ist beauftragt für den Bereich der Caritas und sozialen Belange. Elisabeth Wurm kümmert sich um Kinder und Jugend. Margarita Ehammer führt das Protokoll und ist für die Senioren da. Markus Steiner pflegt die Anlagen um Kirche und Pfarrrhof.

Pfarrblatt Semmering.pdf


DIE BITTTAGE

Die Flurprozessionen an den Bitttagen lassen sich auf eine Anordnung des Bischofs von Vienne, Mamertus im Jahr 469/470 zurückführen, wegen Erdbeben und Missernten an den drei Tagen vor Christi Himmelfahrt mit Fasten verbundene Bußprozessionen zu halten; das Konzil von Orléans machte sie 511 für alle Kirchen Galliens verpflichtend. Um 800 wurden die drei Bitttage von Papst Leo III. auch in Rom und dem gesamten Bereich der römischen Liturgie eingeführt, allerdings ohne vorgeschriebenes Fasten.Mancherorts fanden sie an allen drei Tagen vor Christi Himmelfahrt statt.
Die Bitttage in der Phase des Wachstums der Feldfrüchte zwischen Aussaat und Ernte haben ursprünglich eine agrarische Ausrichtung. Unheil, auch durch Unwetter, wurde als Folge menschlicher Schuld begriffen. Bitttage haben daher einen Bußcharakter, die liturgische Farbe ist violett.Dadurch stehen die Bitttage in einer gewissen Spannung zum freudigen Charakter der Osterzeit, die liturgisch erst mit dem Pfingstfest endet.
Der Brauch der Bittgänge ist in der katholischen Kirche häufig in ländlichen Regionen erhalten geblieben und teilweise sogar wieder neu belebt worden. In den Städten werden neue Formen erprobt – nicht selten auch in den Abendstunden, dem heutigen Arbeits- und Lebensrhythmus angepasst. Im Messbuch der katholischen Kirche
heißt es zu den Bittprozessionen:
„An den Bitt- und Quatembertagen betet die Kirche für mannigfache menschliche Anliegen, besonders für die Früchte der Erde und für das menschliche Schaffen.“ Neben „Bewahrung der Schöpfung“ können auch Arbeit für alle, Frieden, Brot für die Welt und Ehrfurcht vor dem menschlichen Leben Motive sein.Gestaltungselemente sind
traditionell die Allerheiligenlitanei, andere Litaneien, Psalmen und Wechselgebete sowie das Rosenkranzgebet.