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Liebe Pfarrfamilie, liebe Gäste,

iheuer habe ich für das Titelbild des Aprilmonates die leuchtenden roten Ostereier gewählt.Das Ei ist das Symbol für das Leben schlichtweg. Es erklärt sehr gut, dass Leben einen Anfang nimmt und sich entwickelt bis zur Geburt, sich weiter entfaltet und erblüht – kurz einen Sinn hat!. Das Leben ist unzerstörbar, auch wenn es dem Tod entgegengeht. Wir Christen tragen das Siegel des ewigen Lebens. Das Osterfest hat viele Zeichen und Deutungen. Das Osterei gehört dazu.
Die rote Farbe, die ursprünglich die einzige Färbung war, weist auf das Leiden Jesu und das Blut Christi hin, das er am Kreuz unschuldig vergossen hat.
Der vor nicht allzu langer Zeit verstorbene Priester Lothar Zenetti, ein begnadeter Schriftsteller, schrieb zum Karfreitag: „Drei Räuber kreuzigt man heute auf Golgotha: Der linke nahm mir mein Geld, der rechte nahm mir mein Gut, der in der Mitte nahm mir meine Schuld.“
Dabei fällt mir wieder die Thematik für die zu Ende gehende Fastenzeit ein: Geh zu Gott und schütte ihm dein Herz aus. Ohne die Klage und das Betrübtsein über die eigene Schuld wäre Ostern in seiner maßlosen Dimension nicht erlebbar. Diejenigen Menschen werden einsam, die keine Ansprechperson haben, der sie klagen können. So einsam ist Jesus am Kreuz von Kalvaria gewesen, als er wie ein Versager gerufen hat: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?. Waren all die Heilungen und Hilfen, die er Kranken geschenkt hat, umsonst? Diese Frage ist eine immer wiederkehrende, solange wir Menschen mit Leid und Tod konfrontiert werden.
„Natürlich haben wir Menschen große Sorge und Angst vor dem Tod, weil wir nicht wissen, was uns erwartet. Wir fürchten uns vor jeder Krankheit und Schmerzen. Wir haben Angst, am Ende dement zu sein und nicht zu wissen, was wir tun. Wir haben Angst, von geliebten Menschen verlassen zu werden und alleine zu bleiben. Wir haben Angst, für unsere Sünden ins Gericht zu kommen oder gar in die Hölle. Aber unsere Ängste und Sorgen haben einen tapferen Gegner: unseren Gott.“ (Teresa Zukic, Lebe, lache, liebe)
Der schon erwähnte Lothar Zenetti hat auch geschrieben: „Das Weizenkorn muss sterben, sonst bleibt es ja allein; der eine lebt vom andern, für sich kann keiner sein. So gab der Herr sein Leben, verschenkte sich wie Brot. Wer dieses Brot genommen, verkündet seinen Tod. Geheimnis des Glaubens: Im Tod ist das Leben“.
Es ist wieder so weit. Der österliche Festkreis öffnet uns die Augen für dieses Leben, das einzigartige und geschenkte Leben. Die Kirche lädt dich ein, mit all deinen Kräften, und seien sie noch so gering, diese Tage als die kostbarsten des Jahres zu begehen.
In den drei Tagen vor dem Paschasonntag wird lebendig, was uns trägt und uns Hoffnung gibt:
Das Sakrament der Eucharistie, das am Gründonnerstag gestiftet wurde zusammen mit dem Weihesakrament. Die Passio Jesu, das Leid und der ehrlose Tod am Kreuz am Karfreitag. Die Stille des Karsamstags, die nur einen Ausweg kennt: Das leere Grab, die Begegnung mit dem lebendigen Herrn, den „Sturm nach der Stille“. (Lothar Zenetti)
Gebe unser gütiger Gott, dass in unserer Pfarrfamilie wieder der österliche Geist einkehre und echter Osterfriede erlebbar werde.

Von Herzen grüßt und segnet Sie

 


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