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Liebe Leserinnen und Leser,

Papst Johannes Paul II. hat den klassischen drei Rosenkränzen einen vierten hinzugefügt: Den lichtreichen Rosenkranz. Das dritte Geheimnis lautet „Jesus, der uns das Reich Gottes verkündet hat.“

Lichtreich heißt dieser Rosenkranz vielleicht auch, damit beim Beten desselben ein Licht aufgeht:
In jener Zeit, als Jesus von den Pharisäern gefragt wurde, wann das Reich Gottes komme, antwortete er: „Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es an äußeren Zeichen erkennen könnte. Man kann auch nicht sagen: Seht, hier ist es!, oder: Dort ist es! Denn: Das Reich Gottes ist schon mitten unter euch.“ (Lk 17,20 f).
Das Christentum ist über 2000 Jahre alt geworden. Hat man in all dieser Zeit diese Wahrheit wirklich erkannt? Haben nicht immer wieder irdische Sorgen, Machtgelüste und ähnliche Dinge den Blick verstellt? Es wird für diese Zeit, in der ich lebe, das Wichtigste sein, dieses Reich Gottes zu suchen und Menschen darauf aufmerksam zu machen.

Viele Menschen empfinden gerade in unserer Zeit ihr „Nicht mehr gebraucht werden“. Sie fühlen ein Ausgestoßensein aus der Leistungsgesellschaft.
Gerade in der Kirche werden doch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gebraucht, die Licht hinein bringen in diese Welt.
Das Zeitalter des Konsums steht kurz vor seinem Ende. Es beängstigt, dass beispielsweise ein gigantischer Stromausfall alles über kurz oder lang zum Stillstand bringen kann.
Ist es nicht überlegenswert, seine Taufversprechen in die Tat umzusetzen, anstatt sich in Furcht und Angst vor einer ungewissen Zukunft lähmen zu lassen?
In der heiligsten Nacht, der Osternacht, wird jedesmal zur Erneuerung dieser Taufwürde aufgerufen. Dabei hält man das Osterlicht in der Hand, das uns die Dunkelheit erhellt.
Dreimal werden wir gegen die Einflüsse und Verführungen des Bösen aufgerufen zu widersagen. Es ist Pflicht für jeden Getauften, da Widerstand zu leisten, wo das Leben entwertet wird, wo Rücksichtslosigkeit zur Tugend erhoben wird, wo man Kindern schon einprägt, sich nichts gefallen zu lassen, den Gebrauch der Faust empfiehlt.

Das Reich Gottes wird dort sichtbar, wo sich Menschen dem Evangelium zuwenden. Evangelium heißt gute Nachricht und nicht Horrorbotschaft.
Nach der entschiedenen Absage an das Böse wird dreimal unser Glaube aufgerufen.
Das Glaubensbekenntnis ist wesentlicher Teil der sonntäglichen Liturgie und kein frommer Pausenfüller. Es ist ein Bekenntnis der Sünder und Pilger, die durch das Blut des Lammes reingewaschen werden.
Ja, ich glaube. Das ist eine Antwort, die immer die Kehrtwende im Leben gebracht hat.
Ja, ich glaube ist wie ein frischer Wind, der den zähen Nebel des Zweifels vertreibt.
Ja, ich glaube ist wie eine Wiederbelebung einer gelähmten Hand, die sich vertrauensvoll dem lebendigen Christus entgegenstreckt.
Die Mutter Jesu, Maria, der wir im Mai unsere besondere Liebe und Verehrung bezeugen, antwortet deutlich und überzeugend dem Engel: Mir geschehe nach deinem Wort. Da wird nicht mit „wenn und aber“ oder „mal überlegen“ argumentiert. Gott lässt uns Zeit, zeigt aber auch die Begrenztheit aller irdischen Zeit.
Also wie steht es mit Dir, mit Ihnen? Kann da Gottes Wort Fleisch annehmen in Deinem/Ihrem Leben, das zum Reich Gottes gehört?

Es grüßt und segnet Sie

 


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