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Liebe Pfarrfamilie, liebe Gäste,

das Jahr 2017 nach Christi Geburt geht zu Ende, das Jahr 2018 nach Christi Geburt will beginnen. Unsere Zeiteinteilung richtet sich nach diesem freudenreichen Geschehen. Die Geburt Jesu ist der Angelpunkt in der Chronologie der Weltgeschichte. Unaufhaltsam bahnt sich die Zeit ihren Weg, keine Sekunde ist wiederholbar. Das macht uns oft sehr betroffen. Wir sind von der Zeit umfasst, geprägt und ihr unterworfen. Solange wir das Leben haben, dürfen wir niemals sagen, wir haben keine Zeit. Das ist erst der Fall nach dem Tod.

Über unserer ganzen Lebenszeit leuchtet der Stern von Bethlehem, der uns wie den drei Weisen den Weg zeigt. Weihnachten ist für viele Menschen aber ein Fest, das nichts mehr mit der Geburt Jesu zu tun hat. Die roten Zipfelmützen der „Weihnachtsmänner“ – was für ein dümmliches Wort – stehen für ausgiebigen Spaß, opulentes Essen und Trinken, oberflächliche Winterlust. Durch die Gehirnwäsche der Werbung unserer Konsumgesellschaft ist Weihnachten dann so richtig „kuschelig“ und „geil“, wenn das äußere Umfeld hinhaut: Schnee, Glitzer, Keksdüfte etc.

War da nicht einmal noch mehr? Haben da nicht einmal die Menschen zu Beginn der Adventszeit bewusst inne gehalten und Abstand genommen vom ruhelosen, hektischen Treiben? Diese christliche „Zeituhr“ hat die Kinder gelehrt, was Warten heißt. Sie hat den Familien wieder mehr das Zusammengehören gezeigt durch Singen, Beten und Vermeiden von Ablenkungen aller Art.
Haben wir heute noch die Kraft, echte Weihnachten vorzubereiten? Original Weihnachten – das gibt es nur im Bereich des christlichen Glaubens!
Die Zeit lässt sich nicht mehr zurückdrehen. Unsere Tage sind uns geschenkt, sinnvoll zu leben. Der Sinn des Advent und des sich anschließenden Weihnachtsfestkreises ist, sich seiner Erlösung durch Christus bewusst zu werden. Angelus Silesius, der große Mystiker aus dem 17. Jahrhundert hat es so treffend formuliert. „Und wäre Christus tausendmal in Bethlehem geboren und nicht in dir, du wärest ewiglich verloren“.

Du bist es, auf dich kommt es an, ob es ein Weihnachten wird, das segensreich werden wird, das die Glückseligkeit erfahrbar macht.
Lass es also endlich wieder zu, dass in dir die Sehnsucht nach dem Original Weihnachtsfest erfüllt wird.
Lass im Advent einmal öfter die TV-Kiste, den Radio schweigen.
Zünde die Kerze(n) an und übe dich wieder im Gespräch mit Gott – wir nennen das Gebet. Es macht deine Seele froh!
Suche das Haus Gottes auf und wisse, da erwartet dich Lebensinhalt, dein Schöpfer.
So wird die Zeit, deine Lebenszeit wieder mit echter Freude erfüllt. Solange du lebst, wirst du dazu viel Zeit haben:
Auf ein frohes Weihnachtsfest mit Ihnen allen freut sich


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