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Liebe Pfarrfamilie, liebe Gäste,

für die Sommermonate Juli und August ist das Titelbild des Pfarrbriefes eine gute Anregung.
Ein Schäfer zieht mit seiner Herde über das Land. Obwohl kein leichter Beruf, vermittelt die Szene Freiheit und Einfachheit. Der Mann ist ein Lebenskünstler. Darum geht es auch, um die Lebenskunst. Leben ist nicht ein ameisenartiges Schuften und Roboten, sondern ein zu lösendes Rätsel, das uns Gott aufgegeben hat.
Im Sommer, wo eigentlich der Schaffenspegel der Natur am stärksten ausschlägt, sucht der Mensch Tage des Entspannens, des Sich-gehen-lassen-dürfens.
Das ist auch sehr notwendig für ein fruchtbares Erleben. Manche nennen das Tapetenwechsel. Unsere Umgebung, unsere vier Wände brauchen so einen Wechsel.
Das Wort Lebenskunst beruht auf dem lateinischen Begriff „ars vivendi“.
Es will uns wissen lassen, dass der Mensch nicht wie Tier und Pflanze vegetiert, sondern als Geistwesen einzigartig ist und sein Leben genauso.
Im Psalm 90 lesen wir: „Unsere Tage zu zählen, lehre uns! Dann gewinnen wir ein weises Herz.“ Ein wunderbares Verhalten zum irdischen Sein wird da gelehrt. Es widerspricht vollkommen dem hastigen und hektischen Zusammenraffen von Eindrücken und Impulsen, die so Manche im Urlaub unternehmen, um beispielsweise nur so viele wie möglich mit ihrem Handy einzufangen.
Das alles bringt wenig.
Als Christen legen wir großen Wert auf Feiern, die uns prägen, auf Zeiten, die uns reifer und glücklich machen.
Wenn wir die liturgischen Kalender der Sommermonate überschauen, fallen uns viele solche Tage auf, die uns und unserem Leben gut tun:
Im Juli werden drei Heilige genannt, die unserem Kontinent Europa als Schutzpatrone geschenkt sind. Birgitta von Schweden, Benedikt von Nursia und Theresia Benedicta vom Kreuz. Ihre Gedenktage regen uns an, das christliche Erbe in Europa nicht verschleudern zu lassen. In diesen Sommertagen stauen so viele Urlauber und Besucher über die einzigartigen Kunstwerke, die der christliche Glaube hervorgebracht hat, über lebendiges Brauchtum, wie Prozessionen und Kirchweihfeste.
Am 6. August feiern wir das Fest der Verklärung Christi. Ein uralter Festtag im Kalender der Kirche. Die strahlende Verwandlung Jesu deutet hin auf unsere Zukunft. Sie ist Anlass, unser Leben als kostbares Geschenk zu achten, genauso wie das der Anderen.
Schließlich jubelt der christliche Erdkreis am 15. August über das Heimholen der Mutter Jesu durch Gott in ihrer leib-seelischen Einheit.
All diese Feste gehören wesentlich zum Sommer, zur Erholung der Seele samt dem Leib.
Vielleicht können wir das folgende Gebet in diesen Tagen immer wieder sprechen:
Herr, in diesen Tagen schenkst Du uns Freude: Wir sind von der Verantwortung in der Arbeit entlastet. So können wir die Schönheit Deiner Schöpfung erfahren und neue Kraft für den Alltag sammeln. Gib, dass wir diese Zeit nutzen und durch unsere Erlebnisse und Erfahrungen bereichert werden. Schütze uns vor allen Gefahren und lass und gesund und zufrieden heimkehren! Amen.
Gesegnete Tage mögen Euch allen geschenkt werden. Herzlich grüßt und segnet Sie

 


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