Juli | August 2010

Liebe Leser,

Konzil von Chalzedon 451 riefen alle versammelten Bischöfe, als ein Brief des römischen Papstes Leo (des Großen) verlesen wurde: „Durch Leo hat Petrus gesprochen! So wird durch die ganze Kirchengeschichte das Lehramt der Päpste bezeugt, das die Gläubigen im wahren Glauben sichert.
Stets war aber auch zu allen Zeiten die antichristliche Strömung wirksam in vielen Gesichtern und Formen. Heute wird oft in der Kirche ein antipäpstlicher Affront wahrgenommen, der unter der Maske angeblicher Reformen und der Moderne arbeitet. Daher ist es umso notwendiger, die klaren und stärkenden Worte des obersten Hirten zu hören und zu befolgen!
Christus hat dem Simon einen neuen Namen gegeben, Kephas, Felsen. Auf diesen Felsen hat er diese Kirche gebaut, in der wir die Ehre zu haben, leben und wirken zu dürfen.

Benedikt XVI. lenkt nun seit 2005 diese Kirche als 264. Nachfolger des heiligen Apostel Petrus. Wie dieser muss er auch das Wort Christi bezeugen: Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen. Darüber sollen Christen nicht traurig sein sondern vielmehr, wie Jesus es sagt, sich freuen und jubeln. Untrennbar ist die Herde in tiefer Liebe mit ihrem Hirten verbunden.
In seiner Enzyklika „Caritate in veritate“ schreibt Benedikt: „Die Entwicklung braucht Christen, die die Arme zu Gott erheben in der Geste des Gebetes, Christen, die von dem Bewusstsein getragen sind, dass die von Wahrheit erfüllte Liebe, von der die echte Entwicklung ausgeht, nicht unser Werk ist, sondern uns geschenkt wird. Darum müssen wir auch in den schwierigsten und kompliziertesten Angelegenheiten nicht nur bewusst reagieren, sondern uns vor allem auf seine Liebe beziehen“.
Ein langes, gesegnetes Wirken und Leben wünsche ich unserem Heiligen Vater

Gott segne und beschütze auch Sie, herzlichst…