Oktober 2003

Liebe Geschwister im Herrn,

mit großer Freude darf ich endlich an dieser Stelle vermelden, dass unsere Orgel wieder ihren Dienst verrichten kann. Nach einem Jahr der Restaurierung steht sie wieder an Ort und Stelle. Im Oktober 2002 wurde sie durch die Orgelbaufirma Anton Skrabl aus Rogatska Slatina/Slovenien abgebaut und in die dortige Werkstatt gebracht.
Wie kam es zu diesem Unterfangen, das sicherlich nicht aus purer Lust begonnen wurde?
Bereits im Jahre 2000 wies Organist Georg Stockreiter auf die bereits eingetretenen Schäden des Instrumentes hin. Eine Neuintonation und die Sicherung der Bespielbarkeit war das mindeste, das es zu betreiben galt. In der Osternacht 2001 fiel plötzlich die kleinere Orgel im Piussaal aus. So wurde es dringend, dieses Instrument reparieren zu lassen. Auf Anraten des Organisten wurde bei der Fa. Skrabl ein Kostenvoranschlag für beide Orgeln eingeholt. Weitere zwei Anbote wurden für die Kirchenorgel bei österreichischen Orgelbauern erbeten. Zwei Fachleute wurden außerdem hinzugezogen, ein Gutachten abzugeben.
Schließlich erfolgte durch den Pfarrgemeinderat die Beauftragung zur kompletten Restaurierung an die Fa. Skrabl am 11. Jänner 2002. Die Kosten beliefen sich auf die Summe von € 25.988,–.
Im Oktober 2002 wurde die Orgel komplett abgebaut und nach Slovenien transportiert. Anfang Mai besuchten wir dann beim Pfarrausflug den Orgelbaubetrieb Skrabl vor Ort und gewannen einen informativen Eindruck über die einzelnen Arbeitsperioden.
Viele Bitten um Hilfe bei der Kostenbewältigung gingen nicht unerhört vorüber. Unsere Hotellerie hat zum großen Teil auf meine Bettelbriefe positiv reagiert; einige alteingesessene Betriebe blieben taub. Wir verdanken vor allem einigen wenigen Wohltätern durch großzügigste Spenden die Bewältigung der Kosten. Ich möchte in tiefster Dankbarkeit allen Helfern und Spendern den Segen und das Gebet versprechen!
Nun also soll am 25. Oktober um 18.00 die feierliche Segnung durch unseren Bischofsvikar Amadeus Hörschläger geschehen. Die Einladung dazu gilt natürlich in erster Linie allen Wohltätern.
Möge die „Königin der Instrumente“ wieder zum Lobe Gottes ertönen und unser Gebet und unseren Gesang festlich unterstützen.
In freudiger Erwartung auf ein frohes Fest grüßt und segnet Sie…